Rezension

Cornelia Funke – Tintentod

Cornelia Funke - Tintentod

Showdown! »Tintentod« bildet den letzten Teil der Tintenwelt-Trilogie und treibt die Handlung und Spannung noch einmal auf die Spitze. Als mehr oder weniger freiwilliger Bestandteil der Tintenwelt leben Mo, Resa und Meggie etwas abseits von Ombra auf einem Bauernhof. Gemeinsam mit dem Schwarzen Prinzen und seinem Gefolge kämpft Mo in der Nacht.

Dabei nimmt er mehr und mehr die Rolle des Eichelhähers ein, verwandelt sich zu Fenoglios letzter Erfindung – zum Bedauern von Meggie und Resa, die eigentlich nur noch eins wollen: Nach Hause. Doch Mo kann und möchte die Tintenwelt nicht verlassen, bis er seine Aufgabe erfüllt hat – die Stadt Ombra vor dem Schatten, dem Bösen zu beschützen.

Elinor, die sich als einzige noch nicht in der Tintenwelt befindet, versinkt in Selbstmitleid und Sorge und wagt mit Darius einen letzten Versuch, doch in die Zauberwelt, hinter die Buchstaben zu gelangen. Orpheus profitiert immer mehr von Fenoglios Tintenwelt und schreibt sie sich frei nach seiner Laune zusammen. Mit an seiner Seite ist Farid, der hofft, dass Orpheus seinen alten Freund Staubfinger wieder zum Leben erwecken kann.

Mit dem letzten Roman beendet Cornelia Funke ihre Trilogie mit Bravour. Es ist der spannendste, handlungsreichste Teil und lässt am Schluss nichts zu wünschen übrig. Ein wirklich gelungener Abschluss einer herrlichen Serie (»Tintenherz«, »Tintenblut«)

Datum: 2. September 2008

Einen Leserbrief schreiben

Hinweis: Dein erster Kommentar in diesem Blog muss erst freigeschaltet werden und wird nicht sofort unter dem Artikel angezeigt. Nicht erwünscht sind werbliche Kommentare und Begriffe im Namen-Feld, die der Suchmaschinenoptimierung dienen.