Drumherum

Lesungen und Literaturveranstaltungen im Literaturportal

Vor einigen Tagen habe ich das Projekt werliestwannwo.de vorgestellt. Ein Mitmach-Kalender, in dem Lesungen und Literaturveranstaltungen in Deutschland eingetragen werden können. Geboren wurde das Projekt aus dem Gedanken, dass es keine »verlagsübergreifende Website gibt, die Lesungstermine aller Verlage präsentiert.« Doch halt, die gibt es bereits: Das Literaturportal.

Anscheinend ist das Literaturportal nur nicht so bekannt, eher ein Insider-Tipp der hartgesottenen Literaturfans. Jedoch findet man eben dort »aktuelle Termine von Lesungen, Vorträgen und Ausstellungen, Autorenporträts, Tonaufzeichnungen, Festivals, Preise und Stipendien«.

Der Literaturkalender enthält Literaturveranstaltungen, die in der Bundesrepublik stattfinden. Durchsuchen lässt er sich durch die Auswahl des Bundeslandes, einer größeren Stadt oder durch die Eingabe eines Suchbegriffes. Zu bemängeln ist, dass man bei der Suche kein Datum einstellen kann. Es ist lediglich möglich, sich im Suchergebnis durch die einzelnen Kalendertage zu klicken. Eine übersichtliche Monatsansicht würde der ganzen Sache sicherlich gut tun.

Link: Das Literaturportal – Veranstaltungskalender
Link: werliestwannwo.de

Datum: 9. Juli 2010

2 Leserbriefe zu “Lesungen und Literaturveranstaltungen im Literaturportal”

  1. Das Problem bei allen Veranstaltungskalendern ist, dass sie einfach nicht komplett sind. Hier fehlen zum Beispiel die Kinder‑ und Jugendbuchautoren komplett. Selbst eine Cornelia Funke hat es nicht ins Literaturportal geschafft. Das ist schade. Und weiterhin warten wir auf den einen, vollständigen Lesungskalender.

    Stefanie Leo am 9. Juli 2010 (» zitieren)
  2. @Stefanie Leo: Okay, das ist ein Punkt, den man bemängeln kann. Allerdings halte ich es schon für sinnvoll, zwischen Kinder‑ und Jugendbuchautoren und – na ja, wie soll man es nennen – »Erwachsenenbuchautoren« zu unterscheiden. Einfach weil die Zielgruppe größtenteils eine andere ist. Gibt es denn eine Anlaufstelle, wo Termine mit Kinder‑ und Jugendbuchautoren gesammelt werden? Es muss ja nicht zwangsweise schlecht sein, zwei Lesungskalender zu haben, sofern sie unterschiedliche Leser ansprechen.

    Marcel am 9. Juli 2010 (» zitieren)

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