Rezension

Wilhelm Ruprecht Frieling – Angriff der Killerkekse

Wilhelm Ruprecht Frieling - Angriff der Killerkekse

Der Internet-Buchverlag sandte mir schon vor längerer Zeit ein Rezensionsexemplar von Wilhelm Ruprecht Frielings »Angriff der Killerkekse« zu. »Reportagen und Geschichten vom täglichen Wahnsinn« ist der Titel des Buchs, und in der Tat handelt es sich um 23 Kurzgeschichten aus dem Alltag.

Unscheinbare Situationen werden aufgegriffen, überdacht, reflektiert und verformt. Die einzelnen Geschichten sind kurzweilig und lassen sich flüssig lesen. Wenn das ein oder andere skurril erscheint und nicht mein Fall ist, soll es wohl so sein. Jedenfalls muss man den Stil und die Sichtweise des Autors mögen, um auch das Buch zu mögen.

Was mich sehr stört, ist, dass versucht wurde, die Form eines Blog-Eintrags in Buchform zu bringen. Kurze Geschichten, die in einem Weblog vielleicht gut rübergekommen wären, und spontan, locker, flockig wirken, kommen meiner Meinung nach nicht rüber. Alles wirkt so gekünstelt, nicht wirklich authentisch.

Ich denke, dass die Kurzgeschichten in einem Blog besser aufgehoben wären und so auch das Gesamtwerk stimmiger wäre. Einen Versuch war’s wert – für mich jedoch leider nicht.

Datum: 4. Dezember 2008

Ein Leserbrief zu “Wilhelm Ruprecht Frieling – Angriff der Killerkekse”

  1. Vielen Dank für deine Meinung. Der Blog ist für mich eine Bühne, auf der ich, ähnlich wie bei Lesungen, Beiträge vorab testen kann. Der Vorteil liegt im unmittelbaren Austausch und der Möglichkeit Texte zu verändern. Kolumnen sind für einen Blogeintrag eigentlich zu lang, die Resonanz spricht dennoch für diese Vorgehensweise.

    Wilhelm Ruprecht Frieling am 5. Dezember 2008 (» zitieren)

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