Rezension

Ulrich Hub – An der Arche um Acht

Wer hätte gedacht, dass sich Pinguine gerne streiten? Und dann auch noch über so philosophische Fragen, ob es Gott gibt, ob er alles sieht und ob der kleine Pinguin bestraft wird, weil er vor lauter Wut einen Schmetterling töten wollte. Eins ist jedoch sicher: Die Sintflut steht kurz bevor. Dummerweise konnten die drei Pinguine nur zwei Tickets für die Arche Noah ergattern.

Kurzerhand beschließen sie, den kleinen Pinguin auf die Arche zu schmuggeln – vorbei an der überarbeiteten Taube, der fleißigen Helferin Noahs. Doch kaum haben die drei Pinguine ihre dunkle Kabine im Bauch der Arche bezogen, bringen sie sich schon in die nächsten Schwierigkeiten.

Humor‑ und liebevoll

Ob es Gott überhaupt gibt und wenn ja, warum er denn zulässt, dass die ganzen anderen Tiere ertrinken müssen – das sind Fragen, die die Pinguine beschäftigen auf ihrer Fahrt mit der Arche.

Ulrich Hub behandelt Themen, die nicht nur Kinder interessieren humor‑ und liebevoll – und verrät unter anderem, dass Gott am liebsten Käsekuchen isst und Noah gar nicht so gut sehen kann. Oder um es mit den Worten der Pinguine zu sagen: »Vielleicht ist Gott ganz anders, als wir ihn uns vorstellen.«

Illustrationen von Jörg Mühle ergänzen das rund 90-seitige Buch. »An der Arche um Acht« ist sicherlich eines dieser Kinderbücher, die nicht nur für Kinder lesenswert sind. Auch Erwachsene erwartet ein kurzweiliges Leseerlebnis mit Schmunzelgarantie.

Datum: 23. Januar 2011

Ein Leserbrief zu “Ulrich Hub – An der Arche um Acht”

  1. Ein nettes Buch, nicht nur für Kinder.

    Till am 25. Januar 2011 (» zitieren)

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