Rezension

Haruki Murakami – Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede

Haruki Murakami schreibt nicht nur Romane, er ist auch ein passionierter Läufer. Schreiben und Laufen sind für ihn alles andere als zwei Paar Schuhe. Wie eng die beiden Aktivitäten miteinander verbunden sind und wie sie sein Leben bisher prägten, erzählt er in »Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede«.

Auch wenn der Titel es vermuten lassen könnte: Das Buch ist nicht nur für Läufer interessant. Denn wenn Murakami über das Laufen schreibt, schreibt er auch viel über sich und sein Leben. Ehrlich über das Laufen schreiben und ehrlich über sich selbst schreiben, das sei fast dasselbe.

Marathon, Ultramarathon, Triathlon

So berichtet Haruki Murakami zum einen darüber, wie er mit dem Laufen begonnen hat, über seine Trainingsphasen bis hin zum ersten Marathon. Zum anderen erzählt er aber auch von seinen ersten Gehversuchen als Autor. Gerade in der ersten Hälfte des Buches zeigt er auf, wie sehr für ihn Laufen und Schreiben zusammenhängen – wie ähnlich für ihn das Bestreiten eines Marathons dem Schreiben eines Romans ist.

Von den ersten Metern über seinen ersten Marathon bis hin zum Ultramarathon und Triathlon berichtet der Bestseller-Autor – und lässt dabei auch Rückschläge und Enttäuschungen nicht aus. Die Schilderungen werden ergänzt mit gut portionierten Lebensweisheiten des mittlerweile mehr als 60 Jahre alten Autors.

Datum: 9. Oktober 2011

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