Testbericht
EX LIBRIS Lesejournal von Leuchtturm1917

EX LIBRIS heißt das Lesetagebuch aus dem Hause Leuchtturm Albenverlag. Das ist lateinisch und heißt so viel wie »aus den Büchern«. Genauer gesagt bietet es auf 252 Seiten Platz für Gedanken und Notizen aus 156 Büchern.
Wer viel liest, kennt es vielleicht: Habe ich dieses oder jenes Buch schon gelesen? Wann war das nochmal und wovon handelte es? Fand ich das Buch gut oder eher schlecht? EX LIBRIS soll genau hier als Gedankenstütze einspringen.
Besser strukturiert als Moleskine Passions Book Journal
Das Lesejournal ist im DIN-A5-Format gehalten und erinnert an das schon hier besprochene Moleskine Passions Book Journal. Doch ist es meines Erachtens besser strukturiert und durchdacht.

So sind die 156 Seiten, auf denen jeweils Notizen für ein Buch Platz finden, nicht mit einem alphabetischen Register versehen. Das Journal kann also chronologisch geführt werden – ohne die Befürchtung zu viele Bücher zu lesen, deren Titel mit demselben Buchstaben beginnen. Ein Inhaltsverzeichnis am Ende des Lesetagebuchs sorgt für die alphabetische Sortierung, während durchgängige Seitenzahlen das schnelle Auffinden von Büchern ermöglichen.
Platz für Zitate und Notizen
Auf den Einzelbuchseiten können Daten wie Titel, Autor, Lesedatum, Genre und Schenker festgehalten werden. Zudem bieten sie etwa eine halbe Seite Platz für Zitate und Notizen zum Buch. Ein schwarzes Lesebändchen markiert die aktuelle Seite.
Darauf folgen rund 30 leere Seiten, die mithilfe von vier Registern aufgeteilt werden: »Lesen«, »Verschenken«, »Verliehen/Geliehen« sowie ein leeres Register. Außerdem liegen dem EX LIBRIS Aufkleber bei, die zur Rückenbeschriftung genutzt werden können.

Auf bunte Aufkleber wie sie beim Moleskine Passions Book Journal beiliegen wurde verzichtet. Dafür bietet das EX LIBRIS eindeutig die bessere Struktur. Vom Gefühl her hat das Moleskine Book Journal eine etwas bessere Qualität. Optisch machen aber beide Lesejournale etwas her.
EX LIBRIS kostet rund 20 Euro und ist beispielsweise bei Torquato und Amazon erhältlich.
Fotos
(Zum Vergrößern klicken)












Das hört sich interessant an, danke für den Testbericht und die Fotos. Ich finde es sehr gut, wenn es mehr und mehr Alternativen zu Moleskine gibt.
Ein interessanter Test-Bericht! Ich habe eine riesige Schwäche für Lesetagebücher….nur leider bin ich nicht diszipliniert genug, um tatsächlich mal eines zu füllen :D
Wenn ich nicht über Literatur bloggen würde, würde ich vielleicht stattdessen so ein Journal führen. Da die meisten Bücher, die ich lese, mir gehören, streiche ich wichtige/tolle/schöne Stellen an. Die Eindrücke bereite ich für den Blog auf.
Viele Grüße