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100 Bücher, die jedes Kind gelesen haben sollte

100 Bücher, die jedes Kind gelesen haben sollte

»We are in a muddle about literacy. We worry endlessly that children in Britain are not becoming readers.«, heißt es zu Beginn des Artikels. Michael Morpurgo machte sich die Mühe und stellte für den englischsprachigen Telegraph eine Liste mit 100 Büchern auf, die jedes Kind gelesen haben sollte. Natürlich handelt es sich dabei größtenteils um englische Schmöker, jedoch kann vielleicht das ein oder andere interessante Buch gefunden werden.

Morpurgo teilt die Listen in drei Alterskategorien ein: Early years, Middle years, Early teens. Vertreten sind natürlich überwiegend bekannte britische Autoren wie Lewis Caroll, Charles Dickens, Arhur Conan Doyle, Mark Twain, William Golding, J.R.R. Tolkien und Rudyard Kipling. Aber auch ausländische Autoren wie Astrid Lindgren und Anne Frank werden genannt.

Michael Morpurgo ist seines Zeichens selbst Schriftsteller und schreibt Kinder‑ und Jugendbücher. Er zählt zu den bekanntesten englischen Autoren auf diesem Terrain.

Datum: 18. Dezember 2008

2 Leserbriefe zu “100 Bücher, die jedes Kind gelesen haben sollte”

  1. Ich finde solche Titel immer sehr arrogant – und eher nicht förderlich.
    Welches Kind tut schon das, was es sollte, und dann auch noch mit Spaß? Und wozu ist es wichtig Tolkien zu lesen?
    Twain, Dickens, Doyle … alles ganz wunderbare und wertvolle Klassiker. Aber sind das wirklich auch die spannensten Bücher? Sind sie für den Einstieg geeignet?

    Wer braucht so eine Liste mit Autoren? Sicher die Eltern die keine Ahnung haben, weil sie selbst nicht lesen. Wie wollen sie es dann auf ihre Kinder übertragen.

    Es könnte auch schon reichen die Kleinen mit in die Buchhandlung zu nehmen und zu sagen »such dir was schönes aus«.
    Wenn sie erstmal Leserratten sind, dann finden sie den Weg zu bedeutender Literatur von ganz allein.

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass wenn man Kinder zum lesen bringen will, sollte man möglichst früh mit dem »Gute Nacht Geschichten« –Ritus anfangen … und Ihnen Hörbücher besorgen für die Zeit, in denen Ihr Lesefluss für eine lange und spannende Geschichte noch nicht ausreicht.
    Dabei steht Meier-Schulze einem Charles Dickens auch in nichts nach.

    Lilly am 19. Dezember 2008 (» zitieren)
  2. Ich finde solche Listen generell unsinnig. Bücher zu lesen ist ein individuelles Vergnügen. Dennoch mag ich solche Listen, weil man sich ja so leicht vergleichen kann.

    Nun habe ich mir die Early Teens-Bücher angeschaut.

    Jack London – Ruf der Wildnis (kann ich auch nur wärmstens empfehlen)
    Alice im Wunderland (fand ich langweilig)
    Das Tagebuch der Anne Franke (doch, sehr gut)
    The Hobbit (Wieso das denn bitte? Schrott.)
    Beowulf (würg, Kotz, spei)
    König Salomons Diamanten (super)
    Sherlock Holmes – Der Hund von Baskerville (naja)
    Die Schatzinsel (prima)
    Tom Sawyer (großartig)

    Zum Rest kann ich nicht viel sagen ;-)

    Oliver Rizmanoski am 20. Dezember 2008 (» zitieren)

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