Rezension

Jostein Gaarder – Das Weihnachtsgeheimnis

Das Weihnachtsgeheimnis

Auf dem letzten Drücker ergattern Joachim und sein Vater einen Adventskalender. Doch der handgefertigte, alte Kalender aus einem kleinen Buchladen entpuppt sich als ganz besonderer Fang. Hinter jedem Türchen versteckt sich neben einem Bild auch ein Zettel.

Der geheimnisvolle Adventskalender erzählt die Geschichte der jungen Elisabet, die einem Lamm folgt, das plötzlich aus der Spielwarenabteilung eines Kaufhaus flüchtet, weil es den Lärm der Registerkassen und der einkaufenden Menschen nicht mehr ertragen kann. Schon bald verfolgt sie das Schaf bis in einen Wald, wo sie auf den Engel Efiriel trifft.

Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Bethlehem, um die Geburt von Jesus mitzuerleben. Tag für Tag vergrößert sich der Pilgerzug – Hirten, Schafe, Engel und weitere Weggefährten reisen von Norwegen nach Bethlehem und in der Zeit zurück.

Doch es wäre kein Werk von Jostein Gaarder, würde die Rahmengeschichte des Joachims nicht mit den Erlebnissen Elisabets zusammenhängen. Schließlich bleibt noch das Rätsel um Johannes, dem Blumenverkäufer, der den Kalender angeblich gebastelt und geschrieben hat. Und wie hängt das alles mit dem kleinen norwegischen Mädchen zusammen, das 1948 tatsächlich spurlos verschwand?

Ein ganz besonderer Adventskalender

»Das Weihnachtsgeheimnis« ist ein ganz besonderer Adventskalender. Für jeden Tag ist ein Kapitel vorgesehen, das den Leser zum einen in Elisabets Weihnachtsgeschichte und Reise zieht sowie die Geschichte von Joachim erzählt. Zum anderen hat die Pilgerschar um Elisabet auch den ein oder anderen Gedanken parat, der nach Gaarder-Manier zum Nachdenken anregt.

Nach außen hin ein Buch für Kinder, doch enthält es auch viele Aspekte, die jeden Leser interessieren dürften. Wer braucht schon einen Schokoladenadventskalender, wenn er Gaarders »Weihnachtsgeheimnis« haben kann?

Bewertung: 4 Sterne

Datum: 26. Dezember 2008

Ein Leserbrief zu “Jostein Gaarder – Das Weihnachtsgeheimnis”

  1. Ein gutes Buch! Bestimmt lohnt es sich!

    Franko am 4. Februar 2009 (» zitieren)

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