Rezension

Scott McBain – Das Judasgift

Scott McBain - Das Judasgift

Klappentext

»Papst Johannes XXV. bricht urplötzlich in seiner Bibliothek zusammen und fällt ins Koma. Dr. Emiliani, der ärztliche Berater des heiligen Vaters, diagnostiziert zunächst einen Herzinfarkt, doch dann erhält er von dem Mönch Gregor einen mysteriösen Hinweis auf ein gefährliches Gift, das nach wenigen Tagen nicht mehr nachzuweisen ist. Könnte der Papst das Opfer eines Anschlags sein?

Emiliani sucht Hilfe bei Kardinal Benelli, einem alten Freund des Papstes, der seit Jahren zurückgezogen in einem Kloster außerhalb von Rom lebt. Gemeinsam setzen sie alles daran, eine Verschwörung aufzudecken, die die heilige römische Kirche bedroht. Benelli fürchtet, dass ein weiterer Silberling des Judas in die Welt zurückgekehrt ist und eine tödliche Spur hinterlässt …«

Meinung

Entweder bezeichnet man dieses Buch als totalen Schwachsinn oder als gelungenes Meisterwerk. Nach einigem Nachdenken habe ich mich für letzteres entschieden – wenn schon nicht Meisterwerk, dann wenigstens gut gelungen. »Das Judasgift« ist ganz anders als der Vorgänger »Der Judasfluch«, baut aber auf diesem auf. Judasgift ist noch einen Tick »abgedrehter«. Die Detailverliebtheit und durchdachten Schilderungen sind Schwäche und Stärke zugleich. Anfangs können sie langatmig sein, mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch dran. Tolles, anspruchsvolles Buch.

Datum: 10. Juni 2008

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