Rezension

Daniel Kehlmann – Beerholms Vorstellung

Daniel Kehlmann - Beerhoms Vorstellung

Nach »Die Vermessung der Welt« wollte ich unbedingt Daniel Kehlmanns Debütroman »Beerholms Vorstellung« lesen; eine gute Entscheidung.

Arthur Beerholm, adoptiert, auf ein schweizerisches Internat geschickt, genial in Mathematik und Physik, sonst eher passabel. Ständig auf der Suche nach einem Sinn; erst auf dem Weg zum Priester, dann doch lieber nicht. Als kleiner Zauberkünstler und Betrüger beim Pokerspiel schlägt er sich durch. Dann, seine Erfüllung: Der weltbekannte Magier Jan van Rode unterrichtet ihn, und macht ihn zum größten, bekanntesten Täuschungsmagier der Welt.

Ab diesem Zeitpunkt verschmelzen Realität und Illusion, Wirklichkeit und Täuschung. Beerholm kann Dingen seinen Willen aufzwingen; hat irgendwie das erreicht, was er wollte, aber andererseits doch nicht.

Wunderbares Werk Kehlmanns mit keinen auffälligen Schwächen. Depressiv und doch super zu lesen.

Datum: 27. Juni 2008

Ein Leserbrief zu “Daniel Kehlmann – Beerholms Vorstellung”