Rezension

Jules Verne – Reise um die Erde in 80 Tagen

Jules Verne - Reise um die Erde in 80 Tagen

Das Buch ist ein Klassiker: Der englische Gentleman Mister Phileas Fogg begibt sich zusammen mit seinem Diener Passepartout auf eine Reise um die Erde – und das in nur 80 Tagen. Eine Wette treibt den phlegmatischen Ehrenmann zu diesem ungewöhnlichen Vorhaben, bei dem sein ganzes Vermögen auf dem Spiel steht.

Eisenbahn und Schiff sind die typischen Transportmittel auf der Reise in östlicher Richtung, doch auch ein Elefant oder ein Segelschlitten können die Reisenden recht zuverlässig voranbringen. Im ständigen Kampf mit der Zeit erleben Phileas Fogg und Passepartout auf ihrer Weltumrundung immer wieder kleinere Abenteuer und Zwischenfälle.

Eine runde Geschichte, wie aus dem Lehrbuch

Natürlich treffen sie auf der Fahrt auch auf Gauner und Widersacher. So heftet sich der übereifrige Geheimagent Mister Fix an ihre Fersen, da er Mister Fogg für einen gesuchten Bankräuber hält. Auch in Indien wächst die Reisegemeinschaft um eine Begleiterin an, die Passepartout und Phileas Fogg zu großem Dank verpflichtet ist.

Jules Vernes »Reise um die Erde in 80 Tagen« lässt sich leicht und locker lesen, ist eine typischer Abenteuerroman, der auf der Weltreise des Amerikaners George Francis Train beruht. Mit einem sauberen Spannungsbogen und einer gelungenen Pointe erzählt Verne die Geschichte.

Allerdings ist es nicht mehr als das, eine runde Geschichte. Kurzweilig, ganz gut zu lesen und so konstruiert, dass an den richtigen Stellen ein Höhepunkt auftritt – wie aus dem Lehrbuch.

Bewertung: 3 Sterne

Datum: 6. Februar 2009

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