Rezension

Richard Laymon – Nacht

Richard Laymon - Nacht

Alice hütet das Haus ihrer Freunde Serena und Charlie, während diese im Urlaub sind. Sie ahnt nicht, dass ihr die schrecklichste Nacht ihres Lebens bevorsteht. Mitten in der Nacht schleicht sich ein Unbekannter aus dem angrenzenden Wald auf das Grundstück des abgelegenen Hauses. Als dann noch das Telefon schrillt und ein Fremder am anderen Ende ist, tötet sie den Fremden mit einem alten Säbel. Doch damit fangen die Probleme erst an…

Nach »Das Spiel« habe ich von Richard Laymon einen weiteres spannendes Buch erwartet. Weit gefehlt – die erschreckende Erkenntnis: »Nacht« ist eines der schlechtesten Bücher, das ich in den vergangenen Monaten gelesen habe. Schon die Tatsache, dass der Klappentext sowie sämtliche Inhaltsbeschreibungen falsche Informationen übermitteln, hat mich auf den ersten Seiten gestört. Aber das wäre ja noch zu verkraften.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll: Die Figuren und deren Handlungen sind vollkommen aus der Luft gegriffen, dass es schon lächerliche Formen annimmt. Keine Logik, keine sinnvollen Zusammenhänge, einzelne Handlungen der Figuren können in keiner Weise nachvollzogen werden – schrecklich. Dazu kommt eine ordentliche Portion sinnlose Gewalt und übertriebene Darstellungen.

Da hilft dann auch nicht mehr die Tatsache, dass Richard Laymon ein guter Erzähler ist, und weiß, wie man Geschichten spannungsvoll aufbaut. Das war vorerst mein letztes Laymon-Buch.

Datum: 18. Juli 2008

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