Rezension

Daniel Kehlmann – Mahlers Zeit

Daniel Kehlmann - Mahlers Zeit

Der Physiker David Mahler macht eine atemberaubende Entdeckung: Nach langjähriger Forschung findet er, im Traum, endlich heraus, dass die Richtung der Zeit kein unumstößliches Naturgesetz ist. Folglich ließe sich ihre Richtung umkehren und die Welt in ihren Grundsätzen erschüttern.

Dieses unglaubliche Ergebnis versucht er nun, publik zu machen. Doch das gestaltet sich schwierig für einen unbekannten Physiker ohne Autorität in der Szene. Sein letzter Ausweg ist der Nobelpreisträger Boris Valentinov – nur er könne die komplizierten Formeln nachvollziehen und verstehen.

Mit »Mahlers Zeit« schafft Daniel Kehlmann ein weiteres Werk, das sich mit der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn beschäftigt. Wie bei »Beerholms Vorstellung« bleibt es vorerst ein Rätsel für den Leser, ob sich die Ereignisse und Ergebnisse wirklich so zutragen oder ob es sich um die reine Phantasie Mahlers handelt.

Kehlmann erzählt locker, leicht und, wo es angebracht ist, verwirrend und mit vielen Bildern. Kurzweilig, interessant und ziemlich gut zu lesen.

Datum: 2. August 2008

Ein Leserbrief zu “Daniel Kehlmann – Mahlers Zeit”

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