Rezension

John Katzenbach – Das Opfer

John Katzenbach - Das Opfer

Von jetzt auf gleich kann sich das ganze Leben ändern und in die reinste Hölle verwandeln. Das musste jedenfalls die junge Studentin Ashley Freeman nach einem One-Night-Stand mit dem Computerfreak Michael O’Connell erfahren. Michael ist nämlich ein Psychopath und in Ashley sieht er die Frau seines Lebens. Von diesem Gedanken kann ihn niemand abbringen. Und so beginnt der Psychoterror gegen Ashley, ihre Familie und Freunde.

Es scheint keinen Ausweg aus dem Schrecken und Terror zu geben, denn O’Connell stellt sich geschickt und gerissen an; stellt Ashley nach und versetzt sie in eine unglaubliche Angst. Ein Stalker, ein Psychopath, den niemand aufhalten kann – und seine Taten sind alles andere als vorhersehbar.

John Katzenbach schreibt mit »Das Opfer« einen genialen Psychothriller über obsessive Liebe und kann sich erschreckend genau in die Figur des Michael O’Connell hineinversetzen. Spannende Handlung, unvorhersehbare Wendungen am Anfang, gegen Ende kann das Buch jedoch nicht das vorgegebene Tempo halten. Doch das ist eine Klage auf hohem Niveau – »Das Opfer« ist absolut lesenswert, bis hin zur letzten Seite.

Datum: 3. August 2008

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