Rezension

Marc-Uwe Kling – Die Känguru-Chroniken

Marc-Uwe Kling - Die Känguru-Chroniken

Zusammen mit einem kommunistischen Känguru lebt Marc-Uwe in Berlin-Kreuzberg – und in den »Känguru-Chroniken« hält er den schrägen Alltag fest. In 83 kurze Episoden ist der ironische, absurde, kritische, kreative, aber vor allem lustige Roman eingeteilt.

Eines Tages steht es einfach vor der Tür, stellt sich als neuer Nachbar vor – und nistet sich schnell in Marc-Uwes Wohnung ein – das Känguru: Ohne Geld, dafür mit 0900-Nummer für eingehende Anrufe, bekennender Kommunist und angeblich im Vietcong dabei gewesen.

Mischung aus tiefgründigeren Gedanken und purem Nonsens

Genug Stoff also, um ein Buch zu füllen, das nicht wirklich eine durchgehende Handlung hat, sondern dessen kurze Kapitel immer mal wieder aufeinander aufbauen. Gemeinsame Basis: der Humor und die Mischung aus tiefgründigeren Gedanken und purem Nonsens. Dazu kommt das experimentelle Spiel mit Sprache, Form und Inhalt, das auf eine ganz eigene Art lustig ist.

Als Leser merkt man einfach, dass Autor und mehrfacher Poetry-Slam-Champion Marc-Uwe Kling einfach Spaß daran hat, mit Sprache zu experimentieren und zu spielen – und dabei lässt er keine Langeweile aufkommen. Wunderbar leichte Kost, am besten häppchenweise zu genießen, als Zeitvertreib für Zwischendurch.

Bewertung: 4 Sterne

Datum: 1. Juni 2009

Ein Leserbrief zu “Marc-Uwe Kling – Die Känguru-Chroniken”

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