Rezension

Cornelia Funke – Tintenherz

Cornelia Funke - Tintenherz

In einer düsteren, regnerischen Nacht sucht ein merkwürdiger Mann ein altes Haus auf. Das Haus, in dem Meggie mit ihrem Vater Mo lebt. Der Fremde scheint den Bücherarzt und –freund Mo zu kennen und warnt ihn vor einer Person namens Capricorn. Daraufhin flüchten sie zu Meggies Tante Elinor – denn in ihrer umfassenden Bibliothek befindet sich das Buch, um das sich alles dreht.

Nur nach und nach findet Meggie heraus, worum es eigentlich geht. Was es mit Staubfinger, Zauberzunge und Capricorn auf sich hat. Hier beginnt das Abenteuer, ein Abenteuer, das viele Gefahren birgt und Meggie endlich eine Antwort auf die Frage gibt, warum ihre Mutter vor vielen Jahren wirklich verschwunden ist.

Tintenherz ist ein Buch über die Kunst des Vorlesens, die die Grenze zwischen Bücherwelt und Meggies Welt verschwimmen lässt. Doch was passiert, wenn Figuren aus der einen Welt in der anderen landen? Ein phantasievoller, wunderbar beschriebener Kampf, der klassische Kampf zwischen Gut und Böse entwickelt sich zum Mittelpunkt dieses Romans.

Tintenherz ist ein Buch über Bücher, ein Buch über Geschichten und deren Einfluss auf das Leben. Ein Buch, das seinen eigenen Zauber zu erklären versucht.

Der erste Teil Cornelia Funkes Tintenwelt-Trilogie zieht den Leser, ob groß oder klein, in den Bann. Sprachlich nicht nur sicher, sondern vor allem schön erzählt Funke eine unglaubliche Geschichte. Eine zauberhafte Geschichte über Geschichten.

Datum: 30. August 2008

6 Leserbriefe zu “Cornelia Funke – Tintenherz”

  1. Cornelia Funke hat wirklich einen unverwechselbaren Schreibstil. *schwärm* Trotzdem fand ich ‚Tintenherz‘ nur mittelmäßig und habe die beiden weiteren Teile schon seit einiger Zeit ungelesen im Regal stehen. Die Idee ist super, die Atmosphäre und die Figuren ebenso, aber handlungsmäßig ging es mE nicht so ganz voran. An einer Stelle hatte ich das Gefühl, mich im Kreis zu drehen.
    Trotzdem, den zweiten Teil werde ich dieses Jahr im Rahmen des SLW auf jeden Fall noch lesen. Mal schauen, ob ich mir danach für den dritten dann auch wieder so viel Zeit lassen werde.

    Nina am 30. August 2008 (» zitieren)
  2. Mir geht’s auch eher wie Nina. Ich liebe das, was ich bisher gelesen haben zwar aber irgendwie bin ich irgendwo bei der Hälfte stecken geblieben und hab bisher noch nicht weitergelesen.
    Hm, müsste ich demnächst mal ändern.

    Lilly am 30. August 2008 (» zitieren)
  3. So ganz genau kann ich es gar nicht mehr sagen, ob irgendwo im Mittelteil ein kleiner Schwachpunkt, bzw. Langatmigkeit vorkam… Ich weiß nur, dass es sich gelohnt hat, die komplette Trilogie zu lesen – gerade der letzte Band ist ein Klasse Abschluss für die Serie.

    Marcel am 31. August 2008 (» zitieren)

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