Archiv der Kategorie ‘Rezension‘

Benjamin von Stuckrad-Barre – Soloalbum

Verliebt, verlassen. Nach vier Jahren heiteren Zusammenlebens: Schluss per Fax – miese Situation für den namenlosen Ich-Erzähler. Denn erst als Katharina weg ist, fällt ihm auf, wie sehr er sie doch liebt. Aber sie hat gar keine Lust mehr, hat einen Schlussstrich gezogen, konnte loslassen. Im Gegensatz zum Erzähler.

Frank Goosen – liegen lernen

80er-Jahre, irgendwo im Ruhrgebiet. Eine Geschichte über das Erwachsenwerden, die Geschichte des 16-jährigen Helmuts. Mittelmäßiger Gymnasiast, Musik-Fan, Eltern, die kaum miteinander reden. Sein cooler Freund Mücke, der weiß, wo es lang geht. Doch dann kommt Britta, die Neue, auf Helmuts Schule, in die er sich sofort verliebt.

Christian Kracht – 1979

Erster Schauplatz: Teheran, Iran, 1979. Der Ich-Erzähler und sein Ex-Freund Christopher reisen in die revolutionsbelastete Stadt. Nach einem Drogen-Exzess auf einer Party stirbt Christopher. Daraufhin wird der Ich-Erzähler von einer mysteriösen Person, die er bereits von der Party kennt, ermutigt, nach Tibet zu reisen, um dort den heiligen Berg Kailasch zu umrunden.

Sven Regener – Herr Lehmann

Eigentlich heißt Herr Lehmann Frank, doch bald wird er 30 und jetzt nennen ihn alle nur noch Herr Lehmann. Berlin 1989, Westberlin genauer gesagt. Im Jahr der Wende nimmt auch Herr Lehmanns Leben einige Wendungen. Obwohl er sein bisheriges, eher ereignisloseres Leben so mag, wie es ist. Als Mitarbeiter einer Kneipe, mit Freunden wie Karl, […]

Christa Wolf – Kassandra

»Hier war es. Da stand sie. Diese steinernen Löwen, jetzt kopflos, haben sie angeblickt. Diese Festung, einst uneinnehmbar, ein Steinhaufen jetzt, war das letzte, was sie sah.« So beginnt Christa Wolfs Erzählung »Kassandra«. Aus der Sichtweise der Kassandra, einer Figur aus Homers Illias und der griechischen Mythologie, schildert und kommentiert sie die Ereignisse des Trojanischen […]

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