Archiv der Kategorie ‘Rezension‘

Arno Geiger – Der alte König in seinem Exil

Arno Geigers Vater ist an Alzheimer erkrankt. Nach und nach verlassen ihn die Erinnerungen, alltägliche Handlungen werden zu Problemen, die Umgebung und die Menschen werden ihm fremd. Dass sein Leben trotzdem noch lebenswert ist, hält Arno Geiger auf beeindruckende Art und Weise in »Der alte König in seinem Exil« fest.

Ulrich Hub – An der Arche um Acht

Wer hätte gedacht, dass sich Pinguine gerne streiten? Und dann auch noch über so philosophische Fragen, ob es Gott gibt, ob er alles sieht und ob der kleine Pinguin bestraft wird, weil er vor lauter Wut einen Schmetterling töten wollte. Eins ist jedoch sicher: Die Sintflut steht kurz bevor. Dummerweise konnten die drei Pinguine nur […]

Haruki Murakami – 1Q84

Skurrile Parallelwelten, klassische Musik, Literatur, der einzelne Mensch mit seiner persönlichen Wahrnehmung und natürlich die Liebe – all das verpackt in schlichter, klarer Sprache, das ist Haruki Murakami. Und all das findet sich in »1Q84« wieder, dem wohl umfangreichsten Werk des japanischen Autors, in dem er sämtliche Register zieht.

Scott McBain – Das Nemesis-Spiel

Eigentlich wirft Paul Reynolds nichts so schnell aus der Bahn. Als Vorstandsvorsitzender eines großen, weltweit agierenden Konzerns hat er klare Vorstellungen und einen bis auf die Minute durchgeplanten Tagesablauf. Die Arbeit nimmt sein komplettes Leben ein. Das ändert sich schlagartig, als seine Tochter und seine Frau Opfer eines Anschlags in London werden.

Len Fisher – Schwarmintelligenz

Fische schwimmen in Schwärmen, Ameisen schaffen sich ihre eigenen Straßen und Heuschrecken fressen im Kollektiv ganze Gebiete kahl. Schwarmintelligenz erlaubt einer Gruppe, »Probleme anzugehen und zu lösen, die kein Einzelner stemmen könnte«, schreibt der Physiker Len Fisher. In seinem Buch »Schwarmintelligenz« beschreibt er die Regeln, »die natürliche Schwärme intelligent machen« – und zeigt Möglichkeiten auf, wie […]

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