Archiv der Kategorie ‘Rezension‘

Haruki Murakami – Blinde Weide, schlafende Frau

»Einen Roman zu schreiben bedeutet eine Herausforderung für mich, Kurzgeschichten zu schreiben ein Vergnügen«, heißt es im Vorwort zu Haruki Murakamis Kurzgeschichtensammlung »Blinde Weide, schlafende Frau«. Und auch das Lesen der großen, bunten Murakami-Wundertüte gestaltet sich als ein Vergnügen. Denn nicht nur Romane kann der japanische Autor schreiben.

Haruki Murakami – Afterdark

Es kommt einem so vor, als läse man eine Schnupperversion. Einen Murakami für Einsteiger, einen etwas abgespeckten Murakami-Roman. Einen Roman, den man zwar sofort als einen Murakami-Roman erkennt, der den typischen Zauber mit bringt – nur ein wenig kürzer und nicht so ausschweifend wie die großen Brüder.

John Katzenbach – Das Rätsel

Gewalt, Angst und Kriminalität bestimmen die nahe Zukunft der Vereinigten Staaten. Während tagsüber der arbeitende Teil der Gesellschaft über die Straßen wandelt, beherrscht nachts das Chaos, Gewalt, die Stadt. Eine Ausflucht, einen Hort der Sicherheit, soll der so genannte 51. Bundesstaat bieten. Doch ausgerechnet dort beginnt ein Serienkiller seine mörderischen Taten.

Marc-Uwe Kling – Die Känguru-Chroniken

Zusammen mit einem kommunistischen Känguru lebt Marc-Uwe in Berlin-Kreuzberg – und in den »Känguru-Chroniken« hält er den schrägen Alltag fest. In 83 kurze Episoden ist der ironische, absurde, kritische, kreative, aber vor allem lustige Roman eingeteilt.

Bernhard Schlink – Der Vorleser

Zufällig trifft der 15-jährige Michael Berg auf die deutlich ältere Schaffnerin Hanna Schmitz: An Gelbsucht erkrankt, übergibt er sich vor dem Hauseingang der 36-Jährigen, die sich um ihn kümmert. Zum Dank bringt er ihr nach seiner Genesung einen Blumenstrauß in die Wohnung. Dabei beobachtet er, wie Hanna sich umzieht. Als sie ihn bemerkt, flüchtet Michael, […]

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