
Ein Zimmer in der Strafvollzugsanstalt Clark Country, Las Vegas. »Weiße Wände. Weiße Decke. Weißer Fußboden.« Gegenüber von Dr. Vale sitzt die Inhaftierte Jane Charlotte, bereit ein Geständnis abzulegen. »Ich bin im Gefängnis, weil ich jemanden getötet habe, den ich nicht hätte töten sollen.« Dabei hat Jane Charlotte nach eigenen Angaben die Lizenz zum Töten, schließlich arbeitet sie für eine Geheimorganisation zur Verbrechensbekämpfung namens »Bad Monkeys«.
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Nach Rom und Paris verschlägt es den Symbologen Robert Langdon nach Washington D.C. Auch im dritten Thriller mit dem Harvard-Professor als Protagonisten geht es um geheimnisvolle Botschaften, Symbole und Rätsel. Dreh‑ und Angelpunkt ist diesmal die amerikanische Hauptstadt. Weniger als 12 Stunden Handlung auf knapp 800 Seiten verteilt, Rätsellösungen im Minutentakt, eine Jagd unter Zeitdruck, ein Unbekannter, der über Tote geht – bei »Das verlorene Symbol« handelt es sich mal wieder um einen typischen Roman von Dan Brown. Leider.
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Was mich immer wieder bei Haruki Murakami fasziniert, ist nicht nur, dass die Themen so vielfältig sind, sondern vor allem so ausgefallen – wenn nicht verrückt. Denn wer kommt schon auf die Idee, einen Roman über Schafe mit mystischen Kräften zu schreiben? Und das auch noch mehr oder weniger glaubwürdig in eine Geschichte zu verpacken?
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Je länger ein Roman von Haruki Murakami ist, desto weiter holt der Autor aus, desto mehr Platz und Zeit hat er auch, um sich zu entfalten. Nicht zuletzt sind die längeren Schmöker des japanischen Autors tiefsinniger und weisen mehr Nebenhandlungen auf. Das perfekte Beispiel dafür ist „Mister Aufziehvogel“.
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